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<title>Gregor der Große</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Gregor der Große</span></h1>
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<p><b>Gregor der Große</b> (<b>Gregorius</b>, als Papst <b>Gregor I.</b>; * um <a href="540" title="540">540</a> in <a href="Rom" title="Rom">Rom</a>; † <a href="12._M%C3%A4rz" title="12. März">12. März</a> <a href="604" title="604">604</a> ebenda) war von 590 bis 604 <a href="Papst" title="Papst">Papst</a>. Er gilt als einer der bedeutendsten Päpste und ist der jüngste der vier großen lateinischen <a href="Kirchenvater" title="Kirchenvater">Kirchenväter</a> der <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a>. 1295 wurde er <a href="Heiligsprechung" title="Heiligsprechung">heiliggesprochen</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weltliche_und_kirchliche_Karriere">Weltliche und kirchliche Karriere</h3></div>
<p>Gregor entstammte vermutlich der stadtrömischen <a href="Patriziat_(R%C3%B6misches_Reich)" title="Patriziat (Römisches Reich)">Patrizierfamilie</a> der <a href="Anicier" class="mw-redirect" title="Anicier">Anicier</a>,<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die im <a href="5._Jahrhundert" title="5. Jahrhundert">5. Jahrhundert</a> zwei der letzten <a href="Westr%C3%B6misches_Reich" title="Weströmisches Reich">weströmischen Kaiser</a> gestellt hatte und selbstverständlich auch in <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">Ostrom</a> bzw. <a href="Konstantinopel" title="Konstantinopel">Konstantinopel</a> zur Oberschicht zählte. Gregor war ein Urenkel Papst <a href="Felix_II._(Papst)" title="Felix II. (Papst)">Felix’ II. (III.)</a> († 492). Gregors Vater Gordianus war hoher Beamter der Stadt Rom und auch Gregor folgte anfangs der Familientradition und ging zunächst einer weltlichen Karriere als Politiker nach.
</p><p>Nach seiner Amtszeit (wahrscheinlich) als <i><a href="Praefectus_urbi" title="Praefectus urbi">praefectus urbi</a></i> von Rom – dem höchsten Amt, das ein Senator im Gebiet des heutigen Italiens noch bekleiden konnte – entschied er sich 575 jedoch für ein Leben als <a href="M%C3%B6nchtum" title="Mönchtum">Mönch</a>; vielleicht nicht zuletzt aufgrund fehlender Perspektiven für eine weitere weltliche Karriere in kaiserlichen Diensten: Der <a href="R%C3%B6mischer_Senat" title="Römischer Senat">weströmische Senat</a> befand sich seit dem <a href="Gotenkrieg_(535%E2%80%93554)" title="Gotenkrieg (535–554)">Gotenkrieg</a> (535–552) in Auflösung. Die elterliche Villa auf dem <a href="Caelius" title="Caelius">Monte Celio</a> wandelte er in das Kloster <a href="Santi_Andrea_e_Gregorio_al_Monte_Celio" title="Santi Andrea e Gregorio al Monte Celio">Santi Andrea e Gregorio al Monte Celio</a> um, das noch heute besteht.
</p><p>Sein Vorgänger als Papst, <a href="Pelagius_II." title="Pelagius II.">Pelagius II.</a>, holte ihn 579 in den Kirchendienst und sandte ihn als <a href="Apokrisiar" title="Apokrisiar">Apokrisiar</a> nach Konstantinopel, wo er sechs Jahre lang blieb und wegen begrenzter Griechischkenntnisse mitunter mit Verständigungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Nach seiner Rückkehr wurde Gregor Berater Pelagius’ II. und am 3. September 590 selbst zum Papst gewählt – der erste Mönch der lateinischen Kirche, der zum <a href="Bischof_von_Rom" class="mw-redirect" title="Bischof von Rom">Bischof von Rom</a> und damit zum <a href="Patriarch" title="Patriarch">Patriarchen</a> gewählt wurde.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pontifikat">Pontifikat</h3></div>

<p>Rom war zu Gregors Lebzeiten Teil des oströmischen bzw. byzantinischen <a href="Exarchat_von_Ravenna" title="Exarchat von Ravenna">Exarchats von Ravenna</a> und unterstand damit formal weiterhin dem Kaiser, war aber angesichts der Herrschaft der Langobarden im restlichen Italien weitgehend auf sich selbst gestellt, um die Folgen von Krieg, Hungersnöten und der <a href="Justinianische_Pest" title="Justinianische Pest">Justinianischen Pest</a> zu bewältigen. Mit kaiserlicher Duldung übernahm Gregor daher als Bischof von Rom hoheitliche Aufgaben im Bereich der Verwaltung und des Militärs. Im Jahr 593 handelte er einen teilweisen Abzug der <a href="Langobarden" title="Langobarden">Langobarden</a> aus und ging dabei auf ihre Forderung nach einem jährlichen <a href="Tribut" title="Tribut">Tribut</a> von 500 Goldpfund ein. Mit der Langobardenkönigin <a href="Theudelinde" title="Theudelinde">Theudelinde</a> unterhielt er einen Briefwechsel und machte ihr wertvolle Geschenke, darunter das <a href="Gregorius-Kreuz" title="Gregorius-Kreuz">Gregorius-Kreuz</a>; Hintergrund war die <a href="Nic%C3%A4no-Konstantinopolitanum" title="Nicäno-Konstantinopolitanum">nicänische</a> Taufe ihres Sohnes <a href="Adaloald" title="Adaloald">Adaloald</a>. Um die Getreideversorgung in der Stadt Rom zu sichern, ließ er die riesigen Ländereien der Kirche in <a href="Italien" title="Italien">Süditalien</a> und <a href="Sizilien" title="Sizilien">Sizilien</a> neu organisieren und bewirtschaften.
</p><p>Als Reaktion auf die Selbstbezeichnung des <a href="%C3%96kumenisches_Patriarchat_von_Konstantinopel" title="Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel">Patriarchen von Konstantinopel</a> als oικουμενικός (‚ökumenisch‘, allgemein, universell), was Gregor als Anspruch auf universelle Vorherrschaft verstand, schrieb Gregor dem Kaiser <a href="Maurikios" title="Maurikios">Mauricius</a> im Jahr 595 einen Brief (<a href="G%C3%B6ttinger_Papsturkundenwerk#Jaffe-Wattenbach" title="Göttinger Papsturkundenwerk">JE</a> 1360), in dem er die Verwendung ‚universeller‘ Titel sowohl allgemein als auch für den römischen Bischof nachdrücklich ablehnte. Er selbst führte, wenngleich nicht in diesem Brief, die Devotionsformel <i><a href="Servus_servorum_Dei" title="Servus servorum Dei">Servus servorum Dei</a></i> als Selbstbezeichnung, die von späteren Päpsten als fester Teil ihrer <a href="Papst#Titel" title="Papst">päpstlichen Titulatur</a> übernommen wurde.
</p><p>Im Zusammenhang mit der <a href="Judenmission" title="Judenmission">Judenmission</a> beklagte Gregor die ‚Blindheit der Juden‘, was später Teil antijüdischer Stereotype wurde, lehnte aber die <a href="Zwangstaufe" title="Zwangstaufe">Zwangstaufe</a> ab. Gregors Briefe zu dieser Frage wurden auch ins kirchliche Recht übernommen und gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten <a href="Kanon_(Kirchenrecht)" title="Kanon (Kirchenrecht)">Kanones</a> gegen die Zwangstaufe von Juden. Bei der Bekehrung von Heiden und vor allem gegenüber Christen, die nach ihrer Taufe nichtchristlichen Kulten und Praktiken folgten, befürwortete Gregor hingegen die Anwendung von Zwangsmitteln einschließlich körperlicher Gewalt.
</p><p>Historisch bedeutend war auch seine Entscheidung, <a href="Missionar" title="Missionar">Missionare</a> nach <a href="Britannien" title="Britannien">Britannien</a> zu entsenden, die zur Konversion des <a href="Angelsachsen" title="Angelsachsen">angelsächsischen</a> Königs <a href="%C3%86thelberht_(Kent)" title="Æthelberht (Kent)">Æthelberht von Kent</a> zum Christentum führte. Als Kaiser Mauricius im Jahr 602 gestürzt und ermordet wurde, huldigte Gregor gemeinsam mit den letzten weströmischen Senatoren dem neuen Herrscher <a href="Phokas" title="Phokas">Phokas</a>.
</p><p>In der Auseinandersetzung um die <a href="Immersionstaufe" class="mw-redirect" title="Immersionstaufe">Immersionstaufe</a> und in anderen liturgischen Fragen formulierte Gregor immer wieder eine Akzeptanz unterschiedlicher Gebräuche in unterschiedlichen Kirchen, was auch nach seinem Tod stark rezipiert wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>


<p>Gregors erhaltenes Werk ist umfangreich und vielfältig; es umfasst exegetische, hagiographische, moraltheologische und andere Werke in verschiedenen Genres. Sein Stil ist literarisch anspruchsloser als der der anderen Kirchenväter, seine Sprache ist näher am gesprochenen Wort und vermeidet bewusst die Schmuckmittel und gebildeten Reminiszenzen einer griechisch und klassisch lateinisch gebildeten Elite, wie sie <a href="Augustinus_von_Hippo" title="Augustinus von Hippo">Augustinus</a> und <a href="Hieronymus_(Kirchenvater)" title="Hieronymus (Kirchenvater)">Hieronymus</a> noch voraussetzen konnten.
</p><p>Das Lob von Gregors literarischer Bildung bei <a href="Gregor_von_Tours" title="Gregor von Tours">Gregor von Tours</a> gilt daher als mindestens übertrieben.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der älteren Forschung galt Gregors Latinität als Ausdruck des Niedergangs der christlichen Literatur.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Einfachheit seines Stils ist aber nicht nur Ausdruck der gewandelten Bildungsverhältnisse seiner Zeit, sondern teils auch bewusste Entscheidung für einen „demütigen Stil“ (lateinisch <i>stilus humilis</i>), der die Wahrheit des Evangeliums in den Mittelpunkt stellt und der kunstvollen Form als Ausdruck der Weltweisheit misstraut, dabei jedoch Schlichtheit des Ausdrucks durchaus mit Stärke des Gefühls und dem Gestus leidenschaftlicher Überzeugung zu verbinden weiß. Den Erfolg und die Beliebtheit seiner Werke im Mittelalter und deren Einfluss auf die Volksfrömmigkeit hat dieser Stil wesentlich mitbegünstigt: Seine exegetischen Schriften gehören zu den am häufigsten exzerpierten, seine <i>Dialogi</i> zu den meistgelesenen Werken im Mittelalter.
</p>
<ul><li><i><a href="Registrum_epistolarum_Gregorii" title="Registrum epistolarum Gregorii">Registrum epistolarum</a></i>: Von Gregor dem Großen sind 854 Briefe erhalten, die er an Bischöfe, Fürsten, Missionare und andere Personen in großen Teilen der lateinischen Christenheit schrieb, und damit mehr Briefe als aller seiner Vorgänger und der meisten seiner früh- und hochmittelalterlichen Nachfolger. Die Briefe behandeln Themen wie Theologie, Moral, Politik, Diplomatie, Mönchstum, bischöfliche und päpstliche Verwaltung und geben Aufschluss über Gregors Charakter und seine Amtsführung. Die handschriftliche Überlieferung ist sehr breit; aus ihr kann auch die Gestalt des im Original verlorengegangenen Registers rekonstruiert werden.</li></ul>
<ul><li><i>Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum (I–IV).</i> Es handelt sich um vier Bücher über das Leben und die Wundertaten der italischen Väter, um den Nachweis anzutreten, dass nicht nur der Orient, sondern auch Italien wundertätige asketische Heilige besaß. Das zweite Buch ist ganz dem heiligen <a href="Benedikt_von_Nursia" title="Benedikt von Nursia">Benedikt von Nursia</a> gewidmet, dem Gregor das Ideal des <a href="Habitare_secum" title="Habitare secum">habitare secum</a> zuschreibt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das vierte Buch will mit einer Sammlung von <a href="Jenseits#Christentum" title="Jenseits">Jenseitsvisionen</a> und Erscheinungen Verstorbener den Glauben an das Leben nach dem Tod bekräftigen. Das Werk hat die <a href="Visionsliteratur" title="Visionsliteratur">Visionsliteratur</a> des Mittelalters überaus nachhaltig geprägt. So gilt Gregor den <a href="Reformation" title="Reformation">Reformatoren</a>, die nur von <a href="Himmel_(Religion)" title="Himmel (Religion)">Himmel</a> und <a href="H%C3%B6lle" title="Hölle">Hölle</a> als Jenseitsorte ausgingen, als „Erfinder des <a href="Fegefeuer" title="Fegefeuer">Fegefeuers</a>“, da er hier schreibt, dass an bestimmten Aufenthaltsorten Verstorbene durch Feuer oder Wasser von ihren lässlichen <a href="S%C3%BCnde" title="Sünde">Sünden</a> gereinigt werden können. Auch sollen <a href="Heilige_Messe" title="Heilige Messe">Messopfer</a> diese Bußzeit verkürzen können. Die frühmittelalterliche mittelgriechische Übersetzung durch Papst <a href="Zacharias_(Papst)" title="Zacharias (Papst)">Zacharias</a> wurde von Konstantin Dapontes 1780 neugriechisch überarbeitet.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufgrund der recht populären Übersetzung der Dialoge wird Gregor in der orthodoxen Kirche als <i>Gregorios ho Dialogos</i> verehrt.</li></ul>
<ul><li><i>Liber regulae pastoralis (I–IV).</i> Das Werk enthält die Gründe für die Entscheidung zum Amt des Seelsorgers, die für dieses Amt erforderlichen Tugenden, die Aufgaben des Seelsorgers und die Notwendigkeit der täglichen Selbstbesinnung und Selbstprüfung.</li></ul>

<ul><li><i>Moralia in Iob (I–XXXV).</i> Ein ungewöhnlich breit angelegter Hiobkommentar in 35 Büchern, begonnen während des Aufenthalts in Konstantinopel und vollendet um 595, der das <a href="Ijob" title="Ijob">Buch Hiob</a> nach dem Prinzip des <a href="Vierfacher_Schriftsinn" title="Vierfacher Schriftsinn">dreifachen Schriftsinns</a> interpretiert: Einerseits literal in der wörtlichen Bedeutung des Textes, andererseits <a href="Tropus_(Rhetorik)" title="Tropus (Rhetorik)">tropologisch</a> in Bezug auf die moralische Situation des einzelnen Menschen und <a href="Allegorie" title="Allegorie">allegorisch</a>-typologisch mit Bezug auf die Heilstatsachen der Geschichte Christi und seiner Kirche.</li></ul>
<ul><li><i>Homiliae in evangelia (I–II).</i><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vierzig exegetische Predigten zu Evangelienperikopen sind hier zu finden, die wahrscheinlich im Lauf des Kirchenjahres 590/591 vorgetragen und 592 schriftlich herausgegeben wurden. Die zwanzig Predigten des ersten Buches diktierte Gregor und ließ sie in seiner Gegenwart durch einen kirchlichen Notar vortragen, die zwanzig Predigten des zweiten Buches hielt er selbst. In einer Auslegung zu <a href="Evangelium_nach_Lukas" title="Evangelium nach Lukas"><span style="white-space:nowrap;">Lukas</span></a> 7,36–50&nbsp;, wo eine namenlose Sünderin Jesus die Füße wäscht, identifiziert Gregor diese mit <a href="Maria_Magdalena" title="Maria Magdalena">Maria Magdalena</a>, was die westliche Exegese auf Jahrhunderte prägte.</li></ul>
<ul><li><i>Homiliae in Ezechielem (I–II)</i>. 22 exegetische Predigten aus dem Jahr 593, mit fortlaufender Erklärung von Ez 1–3 und Ez 40.</li></ul>
<ul><li><i>Homiliae in canticum canticorum.</i> Zwei Predigten über eine Stelle des <a href="Hoheslied" title="Hoheslied">Hoheliedes</a> (Ct 1,1–8), nicht zu verwechseln mit der unter den Werken Gregors überlieferten <i>Expositio super cantica canticorum</i> (PL 79,471–548), die heute meist Robert von Tumbalena zugeschrieben wird.</li></ul>
<ul><li><i>In librum I Regum expositiones (I–VI).</i> Kommentar zum <a href="1._Buch_Samuel" title="1. Buch Samuel">1. Buch Samuel</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachleben">Nachleben</h2></div>

<p>Gregor der Große blieb in den Jahrhunderten nach seinem Tod als Heiliger, Kirchenvater, Mönch und Papst in Erinnerung.
</p><p>Früh rankten sich dabei zahlreiche Legenden um Gregor.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unter anderem geriet die aristokratische Abstammung des Papstes bald in Vergessenheit, und früh wurde erzählt, Gregor sei ein armer, unbekannter Einsiedler und vormaliger Sünder gewesen, der aufgrund einer göttlichen Eingebung in Abwesenheit zum Papst gemacht worden sei. Eine Fassung der Vita erzählt, dass Gregor durch Inzest gezeugt worden sei, dann als Findelkind aufgewachsen sei und später (wie im <a href="%C3%96dipus" title="Ödipus">Ödipus</a>-Mythos) unwissend die eigene Mutter geheiratet habe. <a href="Hartmann_von_Aue" title="Hartmann von Aue">Hartmann von Aue</a> formte aus diesen Legenden sein Werk <i><a href="Gregorius" title="Gregorius">Gregorius</a>,</i> das wiederum die Grundlage für <a href="Thomas_Mann" title="Thomas Mann">Thomas Manns</a> Roman <i><a href="Der_Erw%C3%A4hlte" title="Der Erwählte">Der Erwählte</a></i> bildete.
</p><p>Durch seine zahlreichen Schriften erlangte Gregor über Jahrhunderte in der katholischen Kirche hohe Bedeutung für die Exegese, das Kirchenrecht und die Theologie. Die handschriftliche Verbreitung seiner Werke im Mittelalter war sehr breit; noch heute sind mehrere Tausend Handschriften seiner Werke erhalten.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit dem 15. Jahrhundert wurden Gregors Werke auch sehr häufig gedruckt; immer wieder wurden seine Werke dabei <a href="Textkritik" title="Textkritik">textkritisch</a> untersucht und ediert. Sein Briefregister, das zwar nicht erhalten, aber gut rekonstruierbar ist, wurde im 18. Jahrhundert von <a href="Mauriner" title="Mauriner">Maurinern</a> herausgegeben, Ende des 19. Jahrhunderts von <a href="Paul_Ewald_(Historiker)" title="Paul Ewald (Historiker)">Paul Ewald</a> und <a href="Ludo_Moritz_Hartmann" title="Ludo Moritz Hartmann">Ludo Moritz Hartmann</a> 1887/89 im Rahmen der <i><a href="Monumenta_Germaniae_Historica" title="Monumenta Germaniae Historica">Monumenta Germaniae Historica</a></i> und 1982 noch einmal von Dag Norberg nach modernen philologischen Maßstäben kritisch ediert.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aufgrund seines Rufs als Heiliger und Kirchenvater wurden Gregor im Laufe des Mittelalters zahlreiche Werke zugeschrieben. Die bekanntesten sind das <a href="Sakramentar" title="Sakramentar">Gregorianische Sakramentar</a> und der <a href="Gregorianischer_Choral" title="Gregorianischer Choral">Gregorianische Choral</a>, die beide nicht von Gregor stammen, sondern durch die Zuschreibung seiner Autorschaft höhere Autorität erhalten sollten.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der <a href="Byzantinischer_Ritus" title="Byzantinischer Ritus">Byzantinischen Liturgie</a> führt das Formular der <a href="Pr%C3%A4sanktifikaten-Liturgie" title="Präsanktifikaten-Liturgie">Präsanktifikaten-Liturgie</a> den Namen des römischen Papstes Gregorios Dialogos.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch im Kirchenrecht kursierten, vor allem ab dem 10. Jahrhundert, sehr zahlreiche echte und gefälschte <a href="Kanon_(Kirchenrecht)" title="Kanon (Kirchenrecht)">Kanones</a> unter dem Namen Gregors.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für die <a href="Evangelisch-lutherische_Kirchen" title="Evangelisch-lutherische Kirchen">Evangelisch-Lutherische Kirche</a> ist Gregor der Große über die Gregorianik hinaus insofern bedeutend, dass sich die Reformatoren im 26. Artikel des <a href="Confessio_Augustana" title="Confessio Augustana">Augsburgischen Bekenntnisses</a> auf ihn berufen, wenn sie erklären, dass eine unterschiedliche Fastenpraxis nicht die Kirchengemeinschaft aufhebt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gedenktage">Gedenktage</h2></div>
<ul><li>katholischer <a href="Gebotener_Gedenktag" title="Gebotener Gedenktag">gebotener Gedenktag</a> (seit 1969): 3. September (der Tag seiner Wahl zum Papst 590)</li>
<li>katholischer Gedenktag (bis 1969): 12. März (Tag der Bestattung 604)</li>
<li>evangelischer Gedenktag: <a href="Evangelische_Kirche_in_Deutschland" title="Evangelische Kirche in Deutschland">Evangelische Kirche in Deutschland</a> und <a href="Evangelical_Lutheran_Church_in_America" title="Evangelical Lutheran Church in America">Evangelical Lutheran Church in America</a>: 12. März (Tag der Bestattung 604), <a href="Lutheran_Church_%E2%80%93_Missouri_Synod" title="Lutheran Church – Missouri Synod">Lutheran Church – Missouri Synod</a>: 3. September (der Tag seiner Wahl zum Bischof von Rom 590)</li>
<li>anglikanischer Gedenktag: 3. September (Tag seiner Wahl zum Papst 590)<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>orthodoxer Gedenktag: 12. März (Tag der Bestattung 604)</li></ul>
<p>Die <a href="Heiligsprechung" title="Heiligsprechung">Heiligsprechung</a> erfolgte 1295 durch Papst <a href="Bonifatius_VIII." title="Bonifatius VIII.">Bonifatius VIII.</a> Seine Attribute sind die <a href="Tiara" title="Tiara">Tiara</a>, Buch, Taube, Arme bedienend. Er ist <a href="Liste_der_Schutzpatrone" title="Liste der Schutzpatrone">Patron</a> des kirchlichen Schulwesens, der Bergwerke, des Chor- und Choralgesanges, der Gelehrten, Lehrer, Schüler, Studenten, Sänger, Musiker, Maurer, Knopfmacher; gegen <a href="Gicht" title="Gicht">Gicht</a> und <a href="Pest" title="Pest">Pest</a>.
</p><p>Verschiedene <a href="Gregorskirche" title="Gregorskirche">Kirchen</a> tragen seinen Namen. Das Kloster <a href="Kloster_St._Gregor_(Munster)" title="Kloster St. Gregor (Munster)">St. Gregor in Munster</a> wurde ihm geweiht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kontroverse_um_die_Echtheit_der_Dialogi">Kontroverse um die Echtheit der <i>Dialogi</i></h2></div>

<p>Der Theologe Francis Clark legte 1987 eine zweibändige Untersuchung der <i>Dialogi</i> vor, in der er die Echtheit derselben anzweifelte und eine Fälschung im 7. Jahrhundert vermutete. Die Hypothesen Clarks, die er 2003 in einer weiteren Untersuchung verteidigte,<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sind in der Forschung fast einhellig abgelehnt worden; sie gilt als methodisch mangelhaft. Vorsichtige Zustimmung fanden einige von Clarks Überlegungen bei <a href="Johannes_Fried" title="Johannes Fried">Johannes Fried</a>, der zwischenzeitlich auf dieser Basis vermutete, der heilige Benedikt könnte eine Erfindung der Fälscher von Gregors Benediktsvita sein. Später bezeichnete er Clarks Hypothesen aber als im Wesentlichen falsch.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch Frieds Vermutung, Benedikt sei möglicherweise eine erfundene Gestalt, hat sich nicht durchgesetzt; wie viel der historische Benedikt mit dem der <i>Dialogi</i> zu tun hat, bleibt umstritten.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Gregorsmesse" title="Gregorsmesse">Gregorsmesse</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen_(Drucke,_Editionen,_Übersetzungen)"><span id="Quellen_.28Drucke.2C_Editionen.2C_.C3.9Cbersetzungen.29"></span>Quellen (Drucke, Editionen, Übersetzungen)</h2></div>
<p>Eine vollständige Übersicht über Gregors Werke bieten einschlägige Hilfsmittel wie die <i>Clavis patrum</i>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Übersetzungen in moderne Sprachen sind in zahlreichen Reihen erschienen (u.&nbsp;a. <i><a href="Bibliothek_der_Kirchenv%C3%A4ter" title="Bibliothek der Kirchenväter">Bibliothek der Kirchenväter</a></i>, <i><a href="Fontes_Christiani" title="Fontes Christiani">Fontes Christiani</a></i>, <i><a href="Sources_Chr%C3%A9tiennes" title="Sources Chrétiennes">Sources chrétiennes</a></i>). Über die <a href="Inkunabel" title="Inkunabel">Inkunabeldrucke</a> von Gregors Werken (einschließlich Spuria) informiert der <i><a href="Gesamtkatalog_der_Wiegendrucke" title="Gesamtkatalog der Wiegendrucke">Gesamtkatalog der Wiegendrucke</a></i>.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur handschriftlichen Überlieferung läuft ein eigenes Forschungsprojekt.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Auswahl kritischer Editionen und/oder deutscher Übersetzungen wichtiger Werke Gregors sind:
</p>
<ul><li><i>Registrum epistolarum</i>. In: Epistolae (in Quart) 1: <i>Gregorii I papae Registrum epistolarum. Libri I-VII.</i> Herausgegeben von Paul Ewald und <a href="Ludo_Moritz_Hartmann" title="Ludo Moritz Hartmann">Ludo M. Hartmann</a>. Berlin 1887 (<a href="Monumenta_Germaniae_Historica" title="Monumenta Germaniae Historica">Monumenta Germaniae Historica</a>, <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_Epp._1">Digitalisat</a></span>); Epistolae (in Quart) 2: <i>Gregorii I papae Registrum epistolarum. Libri VIII-XIV.</i> Herausgegeben von Paul Ewald&nbsp;(†) und <a href="Ludo_Moritz_Hartmann" title="Ludo Moritz Hartmann">Ludo M. Hartmann</a>. Berlin 1899 (<a href="Monumenta_Germaniae_Historica" title="Monumenta Germaniae Historica">Monumenta Germaniae Historica</a>, <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_Epp._2">Digitalisat</a></span>)</li>
<li><i>Registrum epistularum</i>, hg. von Dag Norberg (= <i><a href="Corpus_Christianorum" title="Corpus Christianorum">CCSL</a></i> Band 140), 1982.</li>
<li>Umberto Moricca: <i>Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum (I–IV)</i> (= <i><a href="Fonti_per_la_Storia_d%E2%80%99Italia" title="Fonti per la Storia d’Italia">Fonti per la Storia d’Italia</a>.</i> Band 57). Rom 1924 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-1713/versions/vier-bucher-dialoge-bkv/divisions/17">Deutsche Übersetzung von Joseph Funk</a>) / <i>Bibliothek der Kirchenväter.</i> 2. Ausgabe, Reihe II, 3, 1933.</li>
<li>Floribert Rommel: <i>Liber regulae pastoris (I–IV)</i> (= <i>Sources Chrétiennes.</i> Band 381/382). französische Übersetzung von Ch. Morel, Paris 1992 / Ausgabe der altenglischen Übersetzung von I. Carlson, Stockholm 1975–1978 / Deutsche Übersetzung von G. Kubis, Graz 1986, ISBN 3-222-11690-3.</li>
<li>Marcus Adriaen: <i>Moralia in Iob (I–XXXV)</i> (= <i><a href="Corpus_Christianorum" title="Corpus Christianorum">CCSL</a>.</i> Band 143, 1979 / Band 143A, 1979 / Band 143B, 1985).</li>
<li><i>Homiliae in evangelia (I–II).</i> (= <i><a href="Patrologia_Latina" title="Patrologia Latina">Patrologia Latina</a>.</i> [PL] Band 76). S. 1075–1314 / zweisprachige lateinisch-deutsche Ausgabe von <a href="Michael_Fiedrowicz" title="Michael Fiedrowicz">Michael Fiedrowicz</a>, Freiburg 1997–1998 (= <i>Fontes Christiani</i> Band 28.1–2), ISBN 3-451-23811-X; ISBN 3-451-23812-8.</li>
<li>Marcus Adriaen: <i>Homiliae in Ezechielem (I–II)</i> (= <i>Corpus Christianorum.</i> Band 142, 1971). Tafel 76, S. 781–1072 / Deutsche Übersetzung von Georg Bürke: <i>Homilien zu Ezechiel</i> Johannes-Verlag, Einsiedeln 1983, ISBN 3-89411-136-4.</li>
<li>Pierre Patrick Verbraken: <i>Sancti Gregorii Magni Expositiones in Canticum canticorum [et] In librum primum Regum</i> (= <i>Corpus Christianorum.</i> Band 144). 1963, S.&nbsp;3–46, S.&nbsp;49–614.</li>
<li><a href="Michaela_Puzicha" title="Michaela Puzicha">Michaela Puzicha</a>: <i>Kommentar zur Vita Benedicti. Gregor der Große: Das zweite Buch der Dialoge – Leben und Wunder des ehrwürdigen Abtes Benedikt</i>. Im Auftrag der <a href="Salzburger_%C3%84btekonferenz" title="Salzburger Äbtekonferenz">Salzburger Äbtekonferenz</a>. EOS Verlag, St. Ottilien 2012, ISBN 978-3-8306-7531-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Berthold_Altaner" title="Berthold Altaner">Berthold Altaner</a>, <a href="Alfred_Stuiber" title="Alfred Stuiber">Alfred Stuiber</a>: <i>Patrologie. Leben, Schriften und Lehre der Kirchenväter</i>. Herder, Freiburg im Breisgau 1978, Sonderausgabe 1993, ISBN 3-451-23273-1, S. 466–473.</li>
<li><a href="Arnold_Angenendt" title="Arnold Angenendt">Arnold Angenendt</a>: <i>Das Frühmittelalter. Die abendländische Christenheit von 400 bis 900.</i> Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-017225-5, S. 239–243.</li>
<li><a href="Karl_Baus" title="Karl Baus">Karl Baus</a>: <i> Papst Gregor der Große (590–604)</i>. In: Karl Baus, <a href="Hans-Georg_Beck" title="Hans-Georg Beck">Hans-Georg Beck</a>, <a href="Eugen_Ewig" title="Eugen Ewig">Eugen Ewig</a>, <a href="Hermann_Josef_Vogt" title="Hermann Josef Vogt">Hermann Josef Vogt</a> (Hrsg.): <i>Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen.</i> Zweiter Halbband: <i>Die Kirche in Ost und West von Chalkedon bis zum Frühmittelalter (451-700)</i> (= <i><a href="Handbuch_der_Kirchengeschichte" title="Handbuch der Kirchengeschichte">Handbuch der Kirchengeschichte</a>.</i> Band II/2). Herder, Freiburg im Breisgau 1975, Sonderausgabe 1999, ISBN 3-451-27100-1, S. 207–210.</li>
<li><a href="Hubertus_R._Drobner" class="mw-redirect" title="Hubertus R. Drobner">Hubertus R. Drobner</a>: <i>Lehrbuch der Patrologie</i>. Herder, Freiburg im Breisgau 1999, ISBN 3-451-23498-X, S. 415–425. Neuauflage Peter Lang, Frankfurt 2004, ISBN 978-3-631-63080-8; 4. aktual. u. erweit. Auflage 2025, ISBN 978-3-631-91286-7.</li>
<li><a href="Peter_Eich_(Althistoriker)" title="Peter Eich (Althistoriker)">Peter Eich</a>: <i>Gregor der Große. Bischof von Rom zwischen Antike und Mittelalter.</i> Schöningh, Paderborn 2016, ISBN 978-3-506-78370-7.</li>
<li><a href="Michael_Fiedrowicz" title="Michael Fiedrowicz">Michael Fiedrowicz</a>: <i>Das Kirchenverständnis Gregors des Großen. Eine Untersuchung seiner exegetischen und homiletischen Werke</i> (= <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a>.</i> Supplementband 50). Herder, Freiburg / Basel / Wien 1995, ISBN 3-451-22699-5.</li>
<li><a href="Eugen_Fischer_(Theologe)" title="Eugen Fischer (Theologe)">Eugen Heinrich Fischer</a>: <i>Gregor der Große und Byzanz. Ein Beitrag zur Geschichte der päpstlichen Politik.</i> Tübingen 1942 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr10207-9">Digitalisat</a>).</li>
<li><a href="David_Ganz_(Kunsthistoriker)" title="David Ganz (Kunsthistoriker)">David Ganz</a>: <i>Hinter dem Mantel des Schweigens. Darstellungen der „Belauschung“ Gregors des Großen in Früh- und Hochmittelalter.</i> In: Karolina Zgraja, Cristina Urchueguía (Hrsg.): <i>Klang und Stille in der Bildenden Kunst. Visuelle Manifestationen akustischer Phänomene.</i> E-Book, Schwabe, Basel 2020, ISBN 978-3-7965-3821-6, S. 13–58 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://schwabe.ch/klang-und-stille-in-der-bildenden-kunst-978-3-7965-4236-7">Open Access</a>).</li>
<li><a href="Katharina_Greschat" title="Katharina Greschat">Katharina Greschat</a>: <i>Die Moralia in Job Gregors des Großen. Ein christologisch-ekklesiologischer Kommentar.</i> Mohr Siebeck, Tübingen 2005, ISBN 978-3-16-148618-0.</li>
<li><a href="Achim_Thomas_Hack" title="Achim Thomas Hack">Achim Thomas Hack</a>: <i>Gregor der Große und die Krankheit</i> (= <i>Päpste und Papsttum.</i> Band 41). Hiersemann, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-7772-1227-2.</li>
<li><a href="Georg_Jenal" title="Georg Jenal">Georg Jenal</a>: <i>Gregor der Große und die Stadt Rom (590–604).</i> In: <a href="Friedrich_Prinz" title="Friedrich Prinz">Friedrich Prinz</a> (Hrsg.): <i>Herrschaft und Kirche. Beiträge zur Entstehung und Wirkungsweise episkopaler und monastischer Organisationsformen</i> (= <i>Monographien zur Geschichte des Mittelalters.</i> Band 33). Hiersemann, Stuttgart 1988, ISBN 978-3-7772-8809-3, S. 109–145.</li>
<li><a href="Hartmut_Leppin" title="Hartmut Leppin">Hartmut Leppin</a>: <i>Die Kirchenväter und ihre Zeit. Von Athanasius bis Gregor dem Großen.</i> Beck, München 2000, ISBN 3-406-44741-4.</li>
<li><a href="Robert_Austin_Markus" title="Robert Austin Markus">Robert A. Markus</a>: <i>Gregory the Great and his world.</i> Cambridge University Press, Cambridge u.&nbsp;a. 1997, ISBN 0-521-58430-2.</li>
<li>Luce Pietri, Christiane Fraisse-Coué: <i>Gregor der Große und das wachsende Ansehen des Apostolischen Stuhls. Eine Untersuchung anhand seiner Briefe</i>. In: Luce Pietri (Hrsg.) und Guido Bee, <a href="Wilhelm_Gessel" title="Wilhelm Gessel">Wilhelm M. Gessel</a>, <a href="Theresia_Hainthaler" title="Theresia Hainthaler">Theresia Hainthaler</a> u. a. (Bearb.): <i>Der lateinische Westen und der byzantinische Osten (431–642)</i> (= <i>Die Geschichte des Christentums. Religion. Politik. Kultur.</i> Band 3). Herder, Freiburg im Breisgau 2001, Sonderausgabe 2010, ISBN 978-3-451-30400-2, S. 890–961.</li>
<li>Jeffrey Richards: <i>Consul of God. The Life and Times of Gregory the Great.</i> Routledge &amp; Kegan Paul, London u.&nbsp;a. 1980, ISBN 0-7100-0346-3 (deutscher Titel: <i>Gregor der Große: Sein Leben – seine Zeit.</i> Styria, Graz u.&nbsp;a. 1983, ISBN 3-222-11443-9).</li>
<li><a href="Pierre_Rich%C3%A9" title="Pierre Riché">Pierre Riché</a>: <i>Gregor der Große. Leben und Werk.</i> Neue Stadt, München 1996, ISBN 3-87996-353-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gregorius_I_Magnus?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Gregor der Große</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Gregor_I.,_der_Gro%C3%9Fe" class="extiw external" title="q:Gregor I., der Große">Wikiquote: Gregor der Große</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118541838">Literatur von und über Gregor den Großen</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118541838">Werke von und über&nbsp;Gregor den Großen</a>&nbsp;in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li></ul>
<p><b>Werke Gregors</b>
</p>
<ul><li>Werke Gregors in <i>Nicene and Post-Nicene Fathers, Series II:</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ccel.org/ccel/schaff/npnf212.html">Band 12</a> und <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ccel.org/ccel/schaff/npnf213.html">Band 13</a>).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.documentacatholicaomnia.eu/01_01_0590-0604-_Gregorius_I,_Magnus,_Sanctus.html">Gesamtwerk von Migne Patrologia Latina mit Inhaltsverzeichnis</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lectionarycentral.com/gregorymoraliaindex.html"><i> MORALS ON THE BOOK OF JOB BY ST. GREGORY THE GREAT.</i></a> e-Text, nach der englischen Übersetzung von John Henry Parger / J. Rivington, London 1844 Auf: <i>lectionarycentral.com</i>; zuletzt abgerufen am 1. August 2025.</li>
<li>Moralia in Job, digitalisierte Handschrift <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000004987">Msc.Bibl.41</a> der <a href="Staatsbibliothek_Bamberg" title="Staatsbibliothek Bamberg">Staatsbibliothek Bamberg</a> aus dem 2. Drittel des 11. Jahrhunderts.</li>
<li>Homiliae in Ezechielem, digitalisierte Handschrift <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000003775">Msc.Patr.69</a> der Staatsbibliothek Bamberg (2. Viertel 11. Jahrhundert – 2. Hälfte 11. Jahrhundert).</li>
<li>Regula pastoralis, digitalisierte Handschrift <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000025004">Msc.Patr.76</a> der Staatsbibliothek Bamberg (10. Jahrhundert).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004612/images/index.html?seite=5">Homiliae in Ezechielem, liber II – BSB Clm 6237, Freising, vor 784</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-1714-bkv/versions/greg-m-epist-bkv">deutsche Auszüge aus dem Briefregister (Bibliothek der Kirchenväter)</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-1712/versions/buch-der-pastoralregel-bkv">deutsche Übersetzung der Hirtenregel (Bibliothek der Kirchenväter)</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-1713/versions/vier-bucher-dialoge-bkv">deutsche Übersetzung der Dialoge (Bibliothek der Kirchenväter)</a>.</li></ul>
<p><b>Audios und Videos</b>
</p>
<ul><li><a href="Hans_Conrad_Zander" title="Hans Conrad Zander">Hans Conrad Zander</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/gregor-100.html"><i>03.09.0590 – Gregor der Große wird zum Papst gewählt.</i></a> In: <i><a href="Westdeutscher_Rundfunk_K%C3%B6ln" title="Westdeutscher Rundfunk Köln">WDR</a>-<a href="Zeitzeichen_(H%C3%B6rfunksendung)" title="Zeitzeichen (Hörfunksendung)">ZeitZeichen</a></i> vom 3. September 2020 (Podcast).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Gregor bezeichnet sich selbst (wohl aus Bescheidenheit) nie als Angehörigen der <i>gens Anicia</i> und erwähnt die Familie in seinen Schriften nicht. Dies war nicht unüblich, da die Kirche bzw. die Brüder und Schwestern im christlichen Glauben als Familie gesehen wurde. Die Taufe, wonach ein Heide oder Jude christlich wurde, war (und ist) eine individuelle Entscheidung; während der Vater Heide war, konnte die Mutter Christin sein; dasselbe galt für die Geschwister oder Kinder. Eine Hervorhebung seiner Geburtsfamilie hätte ihm von anderen Klerikern und vom Kirchenvolk sofort Argwohn und den Vorwurf der Zurücksetzung der Glaubensgeschwister eingebracht. Die Annahme, er sei ein Anicier gewesen, stützt sich auf die Grabinschrift seiner Urgroßmutter Petronia. Die Hypothese bleibt umstritten; sicher ist aber, dass Gregor der senatorischen Aristokratie entstammte. Vgl. <a href="Chris_Wickham" title="Chris Wickham">Chris Wickham</a>: <i>Framing the early Middle Ages: Europe and the Mediterranean 400–800.</i> Oxford University Press, Oxford / New York 2005, ISBN 0-19-926449-X, S. 160.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Erich Caspar: <i>Geschichte des Papsttums. Von den Anfängen bis zur Höhe der Weltherrschaft.</i> Band 1. Mohr, Tübingen 1930, S. 344–345.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Max_Manitius" title="Max Manitius">Max Manitius</a>: <i>Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters: Erster Band</i> (= <i><a href="Handbuch_der_Altertumswissenschaft" title="Handbuch der Altertumswissenschaft">Handbuch der Altertumswissenschaft</a></i> IX, 2, 1). Beck, München 1911, S. 93–94.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Gregor der Große: <i>Der hl. Benedikt, Buch II der Dialoge.</i> EOS-Verlag, St. Ottilien 1995, ISBN 3-88096-730-X.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Dimitrios Z. Nikitas: <i>Gregorius Dialogus neograecus: die neugriechische Weiterbearbeitung der Zacharias-Übersetzung durch Konstantin Dapontes (1780).</i> In: Dorothea Walz (Hrsg.): <i>Scripturus vitam. Lateinische Biographie von der Antike bis in die Gegenwart. Festgabe für Walter Berschin zum 65. Geburtstag.</i> Mattes, Heidelberg 2002, ISBN 3-930978-15-6, S. 1173–1184.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Homiliarum In Evangelia Libri Duo.</i> Auf: Documenta Catholica Omnia von 2006 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.documentacatholicaomnia.eu/01p/0590-0604,_SS_Gregorius_I_Magnus,_Homiliarum_In_Evangelia_Libri_Duo,_MLT.pdf">Volltext als PDF-Datei</a>, zuletzt abgerufen am 7. Oktober 2025).</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Einen guten Überblick bietet Hiltgart Keller: <i>Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten.</i> 2. Auflage, Reclam, Stuttgart 1970, S. 234ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Fabiana Boccini (Hrsg.): <i>Bibliotheca Gregorii Magni manuscripta: censimento dei manoscritti di Gregorio Magno e della sua fortuna (epitomi, florilegi, agiografie, liturgia).</i> Florenz 2015 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Dag Norberg: <i>Critical and Exegetical Notes on the Letters of St. Gregory the Great</i> (= <i>Filologiskt arkiv.</i> Band 27), Stockholm 1982.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Christoph Weyer: <cite style="font-style:italic">Hartker, Gregor und die Taube: Zum Codex CH-SGs 390/391. Zum Codex CH-SGs 390/391</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Archiv für Musikwissenschaft</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>77</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>4</span>, 2020, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220003-9292%22&amp;key=cql">0003-9292</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>299</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.25162/afmw-2020-0014">10.25162/afmw-2020-0014</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://elibrary.steiner-verlag.de/article/10.25162/afmw-2020-0014">steiner-verlag.de</a> [abgerufen am 7.&nbsp;Januar 2021]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Gregor+der+Gro%C3%9Fe&amp;rft.atitle=Hartker%2C+Gregor+und+die+Taube%3A+Zum+Codex+CH-SGs+390%2F391.+Zum+Codex+CH-SGs+390%2F391&amp;rft.au=Christoph+Weyer&amp;rft.date=2020&amp;rft.doi=10.25162%2Fafmw-2020-0014&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0003-9292&amp;rft.issue=4&amp;rft.jtitle=Archiv+f%C3%BCr+Musikwissenschaft&amp;rft.pages=299&amp;rft.volume=77" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefano Partenti: <i>L’attribuzione a S. Gregorio ‹Dialogos›, Papa di Roma, della Liturgia bizantina dei doni presanctificati.</i> In: ders., <i>A oriente e occidente di Costantinopoli: temi e problemi liturgici di ieri e di oggi.</i> Libreria editrice vaticana, Città del Vaticano (Rom) 2010, ISBN 978-88-209-8201-0, S. 75–87.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Herbert Schneider: <i>Die Kanonisten und Gregor der Große. Von der Collectio Vetus Gallica bis zur Anselmo dedicata</i>, in: Claudio Leonardi (Hrsg.): <i>Gregorio Magno e le origini dell’Europa: atti del convegno internazionale, Firenze, 13–17 maggio 2006.</i> Florenz 2014, S. 551–576.</span>
</li>
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<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Pelagius_II." title="Pelagius II.">Pelagius II.</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Papst" title="Papst">Papst</a></span> <br>590–604</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Sabinianus_(Papst)" title="Sabinianus (Papst)">Sabinianus</a></td></tr></tbody></table>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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